Kurzrezensionen: Ms. Marvel / Die Schöne und das Biest

Kurzrezensionen: Ms. Marvel / Die Schöne und das Biest

Heute habe ich gleich zwei Rezensionen für euch, da beide etwas kürzer waren, und ich mir dachte, dass ich sie dann gleich einfach in einen Beitrag packe. Viel Spaß beim Lesen!


 

Ms. Marvel

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Diese Comicreihe habe ich vor kurzem für mich entdeckt, und obwohl ich bisher weder Teil 1 noch Teil 2 davon überragend fand, gefallen sie mir bisher so gut, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiterverfolge.

Es geht um Kamala Khan, eine junge Pakistani, die ein Nerd ist und gerne selbst eine Superheldin wäre. Dank eines Vorfalls erlangt sie letztlich übernatürliche Kräfte und kann nun die Menschen in ihrer Stadt beschützen und wenn nötig retten.

Was ich an dieser Superheldin besonders toll finde, ist, dass man sich gut mit ihr identifizieren kann. Sie ist ein Teenager mit ganz normalen Problemen, steht für sich selbst ein und bringt sich oft in Schwierigkeiten, die auch mal in Hausarrest enden. Da sie eine Pakistani ist, erfährt man außerdem viel über die Bräuche und Sitten der Muslime und bekommt Einblicke in das Leben eines muslimischen Mädchens. Sie ist überdies sehr lustig und hat immer eine schlagfertige Antwort parat.

Ich habe den Comic auf Englisch gelesen, was sehr leicht verständlich war und mir keine Verständnisschwierigkeiten bereitete. Wer jedoch unsicher ist, oder einfach lieber auf Deutsch lesen möchte, der kann auch auf die deutsche Ausgabe zurückgreifen. Auf Deutsch gibt es inzwischen nämlich auch schon einige Teile: >Hier<

Jeder Comic der Reihe hat einen anderen Zeichner, weshalb man die Geschichte in verschiedenen Zeichenstilen erzählt bekommt, was ich persönlich sehr gut finde.

Fazit:

Wer also ein Fan von Marvelcomics und -filmen ist, sollte „Ms. Marvel“ auf jeden Fall mal ausprobieren. Da diese Comicreihe eine starke Protagonistin hat, Einblicke in das alltägliche Leben eines pakistanischen Teenagers gibt und mit viel Witz geschrieben wurde, gebe ich Teil eins und zwei vier von fünf Herzen.

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Die Schöne und das Biest

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Hierbei handelt es sich um die von MinaLima illustrierte Ausgabe, die übrigens auch das Buch „Ein Koffer voller Tierwesen“ illustriert haben, in dem man einen Blick hinter die Kulissen vom Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ werfen kann.

Ich gebe zu, zunächst habe ich das Buch gekauft, mit der Absicht es ins Regal zu stellen und zu bewundern, nichts weiter. Ich wollte mal eine schöne Ausgabe eines Märchens besitzen, doch lesen wollte ich es nicht unbedingt. Ich kannte ja schon den alten Disneyfilm und den neuen Film mit Emma Watson. Ich dachte, es wäre langweilig, die selbe Geschichte noch einmal zu lesen. Letztendlich haben mich aber die schönen Bilder und die „Pop-Ups“ dazu gebracht, es mir mal genauer anschauen zu wollen, und auf einmal hatte ich es gelesen.

Die ersten Kapitel erzählen die Geschichte, wie wir sie kennen, wobei mir schon hier einige kleine Unterschiede zwischen Film und Buch auffielen. Beispielsweise ist Belle kein Einzelkind wie im Film, sondern hat sechs Brüder und fünf Schwestern. Der Vater ist kein Erfinder sondern ein Kaufmann… Man merkt was ich meine, oder? Das sind Dinge die nichts an der Grundgeschichte ändern, doch trotzdem zu meiner Verwirrung beitrugen.

Letztendlich waren es aber die letzten Kapitel, die mich verwirrten. Sie waren für die Geschichte eigentlich nicht ausschlaggebend und verzögerten das Ende der Geschichte nur noch. Aus diesem Grund hatte man sie wohl auch in den Filmen weggelassen, denn weder im alten noch im neuen Film kommen diese Teile der Geschichte vor. Es geht dort um die Geschichte der Fee, die den Prinzen verzauberte und um die Geschichte von Belles Eltern.

Was mich ein wenig störte, war Belle, die im Buch weitaus nicht so stark und mutig beschrieben wurde, wie sie im Film immer dargestellt wird. Im Film habe ich Belle bewundert. Im Buch hätte ich sie manchmal gerne geschüttelt und ihr gesagt, dass sie sich nicht so dumm anstellen soll. An manchen Stellen des Buches dachte ich mir nur „Die Lösung für dein Problem liegt direkt vor deiner Nase! Wieso verstehst du das denn nicht?!“ Trotzdem ist die Buch-Belle selbstlos und hilfsbereit, was ich dann trotz ihrer Naivität bewunderte.

Fazit:

Nun habe ich das Gefühl, eine „Bildungslücke“ geschlossen zu haben, indem ich endlich die Originalfassung des berühmten Märchens aus dem 18. Jahrhundert gelesen habe. Die Illustrationen im Buch sind wunderschön anzusehen und der Schreibstil war unkompliziert zu lesen. Belle war mir manchmal ein wenig zu naiv und die letzten Kapitel waren eher überflüssig, doch letztendlich war das Buch ein besonderes Leseerlebnis. Ich vergebe deshalb 4 Herzen.

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4 Gedanken zu “Kurzrezensionen: Ms. Marvel / Die Schöne und das Biest

  1. Ich bin ja nicht so der Comicbuch und Superheldenfan, aber Ms Marvel hört sich wirklich gut an.

    Nun ja, und die Aufmachung von Die Schöne und das Biest ist halt einfach nur perfekt xD

    LG
    Lena

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Lena,
      Ms. Marvel ist toll! Dank deinem Kommentar habe ich jetzt wieder richtig Lust bekommen, den nächsten Teil zu lesen, und werde das auch so bald wie möglich tun! 😀
      Von den selben Illustratoren gibt es ja auch schon „Das Dschungelbuch“ und „Peter Pan“. Beide will ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen.
      Liebe Grüße,
      Denise

      Gefällt mir

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